Fonds

In Zeiten niedrigster Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) gilt das klassische Sparen als nur noch wenig lukrativ. Zwar werden auch für Sparbücher, Bausparverträge und die unterschiedlichen Arten von Sparkonten nach wie vor Zinsen bezahlt. Diese sind allerdings so gering, dass sie weit unter der Inflationsrate bleiben. Daher ist es sinnvoll, über alternative Anlagemöglichkeiten nachzudenken. Zu diesen Möglichkeiten gehören Fonds, die Sie natürlich über geldanlagen24.com finden können.


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    Was sind Fonds?

    Wer mit Unternehmensanteilen, Schuldverschreibungen oder Sachwerten spekulieren möchte, kann dies an der Börse oder einem anderen meist überregionalen Handelsplatz tun, indem er dort einzelne Werte erwirbt.

    Fonds sind dazu eine Alternative, denn hier macht man sich das Gemeinschaftsprinzip zunutze: Hier legen viele Kleinsparer ihr Geld zusammen, das dann in verschiedene Werte investiert wird. Während ein Anleger meistens nur einzelne Werte kaufen kann, ist der Fonds so kapitalstark, dass er sich sehr breit aufstellen kann. Bei einem aktiv gemanagten Fonds entscheidet ein Fondsmanager darüber, welche Werte in den Fonds aufgenommen und welche im Gegenzug abgestoßen werden.

    Passive Fonds werden auch Exchange Traded Funds (ETFs) oder Indexfonds genannt. Bei diesen handelt es sich um Fonds, die einen Index nahezu identisch nachbilden und daher auch dessen Wertentwicklung nachzeichnen.

    Fonds sind übrigens keine neue Erfindung, auch wenn sie selten so aktuell waren wie heute. Doch der erste Investmentfonds, der bereits viele der noch heute üblichen Elemente aufwies, wurde schon im Jahr 1774 ins Leben gerufen. Gegründet wurde er von dem Niederländer Abraham van Ketwich, der seinen Fonds „Eendracht Maakt Magt“ nannte, also „Eintracht macht stark“. Damit ist auch das Prinzip heutiger Fonds sehr gut beschrieben. Alleine in Deutschland sind mehr als 7.000 Fonds Investmentfonds zugelassen. Zu vielen dieser Fonds bekommen Sie über geldanlagen24.com einen unkomplizierten Zugang.

    Welche Arten von Fonds gibt es?

    Es gibt recht unterschiedliche Arten von Investmentfonds, die in Deutschland zugelassen sind und in die Sie investieren können.

    Aktienfonds
    legen das Kapital ihrer Anteilseigner in Aktien an. Ja nach Art des Aktienfonds versprechen diese recht gute Renditen.

    Rentenfonds
    hingegen gelten als besonders sicher, weil sie festverzinsliche Wertpapiere im Portfolio haben. Dies sind zum Beispiel Anleihen, Pfandbriefe oder auch Kommunalobligationen. Die Renditeaussichten liegen hier im Vergleich zu anderen Fonds allerdings allenfalls im Mittelfeld.

    Geldmarktfonds
    investieren ihr Kapital in Wertpapiere mit recht kurzen Laufzeiten. Daher gelten die Anteile dieser Fonds auch als meist lukrativere Alternative zu Festgeldanlagen.

    Immobilienfonds
    setzen, wie der Name es bereits verrät, vordergründig auf Immobilienprojekte. Mindestens 51% des Gesamtkapitals des Fonds müssen in Immobilien, Grundstücke oder Erbbaurechte investiert werden.

    Gemischte Fonds
    beinhalten Anteile aus verschiedenen Bereichen. Ihr Portfolio kann sich also beispielsweise aus Aktien, Anleihen und Immobilien zusammensetzen. Dies erlaubt dem Fondsmanager, sehr exakt auf die Veränderungen in den verschiedenen Märkten zu reagieren, um bestmögliche Renditen für die Anteilseigner herauszuholen.

    Indexfonds (ETFs)
    sind passive Fonds, die also nicht durch einen Fondsmanager gelenkt werden. Stattdessen lehnen sie sich an einen bestimmten Index an, den sie nahezu deckungsgleich nachbilden und auch mit diesem zusammen gewinnen oder verlieren.

    Rohstofffonds
    partizipieren am Hanel mit Rohstoffen, die sich wiederum in unterschiedliche Bereiche unterteilen lassen. So gibt es beispielsweise Fonds für Edel- oder Industriemetalle, Energierohstoffe oder Agrarrohstoffe.

    Garantiefonds
    gibt es in einigen der hier genannten Bereichen. Die Garantie bedeutet, dass Anteilseigner nach dem Ablauf einer bestimmten Zeit einen genau definierten Betrag garantiert wieder ausbezahlt bekommen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um den Betrag handeln, zu dem der Anteilseigner seine Anteile gekauft hat.

    Dachfonds
    sind Konstrukte, die Anteile an verschiedenen Fonds erwerben. Diese Fonds erlauben es den Anteilseignern daher, ihr Kapital breitestmöglich zu streuen, wodurch auch das individuelle Risiko auf ein Minimum begrenzt ist.

    Wie sicher sind Fonds als Anlagemöglichkeit?

    Genau wie alle anderen Formen der Geldanlage bewegen sich auch Anteilseigner von Fonds innerhalb des „magischen Dreiecks“ zwischen Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Mit anderen Worten: Es gibt auch bei Fonds keine Chance, in allen drei Aspekten das Optimum zu erreichen.

    Trotzdem können Fonds in verschiedener Hinsicht als sicher bewertet werden. Dazu tragen vor allem die im Folgenden genannten Aspekte bei.

    Diversifikation schafft Sicherheit
    Da Fonds bereits per se recht breit aufgestellt sind und ihr Kapital weit streuen, wird auch das Risiko gemindert. Hierbei müssen auch gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingehalten werden.

    Fonds sind rechtlich gesehen Sondervermögen:
    Fondsgesellschaften müssen ihr Kapital bei unabhängigen Depotbanken hinterlegen. Im Falle einer Insolvenz ist das dort liegende Geld der Anteilseigner geschützt, wird also nicht als Teil der Konkursmasse betrachtet.

    Fonds sind zur Risikostreuung verpflichtet:
    Auch aktiv gemanagte Fonds haben keine komplette Narrenfreiheit. So dürfen sie maximal 10% des gesamten Fondsvermögens in die Papiere eines einzelnen Unternehmens investieren.

    Fonds haben umfangreiche Informationspflichten gegenüber ihren Anlegern:
    Bei der Ausgabe eines Fonds muss ein Prospekt mit ausführlichen Informationen erstellt werden, der jedem neuen Anleger zugänglich gemacht wird. Dieser informiert auch darüber, ob der Fonds aktiv gemanagt wird oder einen Index nachbildet.

    Fonds mit Kapitalgarantie bieten noch mehr Sicherheit
    Bei diesen Fonds bekommen Anleger die Auszahlung eines bestimmten Betrages zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt garantiert. Somit lässt sich bereits bei erster Tätigung einer Investition verhindern, bei einem dramatischen Kursverfall ebenfalls entsprechende Einbußen zu erleiden.